Wie sich Fernsehinhalte auf Menschen mit Demenz auswirken

Ältere Person sieht in aller Ruhe mit einer Pflegekraft fern

Die Beziehung zwischen Fernsehen und Demenz verstehen

Fernsehen und Demenz stehen in einem komplizierten Verhältnis zueinander. Für viele Familien wird das Fernsehen zu einem ständigen Begleiter ihres geliebten Menschen, der die ruhigen Stunden des Tages ausfüllt. Doch nicht alle Inhalte sind geeignet. Schnelllebige, laute und unvorhersehbare Szenen können eine Person mit Demenz überwältigen und Angst und Verwirrung verstärken.

Unser Gehirn verarbeitet visuelle und auditive Informationen mit zunehmendem Alter langsamer. Bei Menschen mit Demenz ist diese Verlangsamung noch ausgeprägter. Schnelle Szenenwechsel oder plötzliche Geräusche können es schwierig machen, dem Geschehen auf dem Bildschirm zu folgen, was zu Frustration oder Erregung statt zu Entspannung führt.


Warum das traditionelle Fernsehen Verwirrung stiften kann

Moderne Fernsehprogramme sind so konzipiert, dass sie mit bunten Farben, Musik und emotionaler Dramatik schnell die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Für Demenzkranke kann diese ständige Stimulation eher anstrengend als unterhaltsam sein.

Zu den häufigsten negativen Auswirkungen gehören:

  • Erhöhte Angst und Unruhe nach dem Ansehen rasanter Sendungen
  • Schlafstörungen durch überstimulierende Inhalte spät in der Nacht
  • Stimmungsschwankungen oder Aggression, ausgelöst durch gewalttätige oder emotionale Szenen
  • Verminderte Aufmerksamkeitsspanne und geistige Ermüdung

Untersuchungen der Alzheimer's Society UK zeigen, dass Reizüberflutung die Verhaltenssymptome von Demenzkranken verschlimmern kann. Programme mit komplexen Handlungssträngen, lauten Lachtönen oder häufigen Werbeeinblendungen führen oft zu Verwirrung, weil die Betroffenen Realität und Fiktion nicht unterscheiden können.

Familien interpretieren dies manchmal als Langeweile, drehen die Lautstärke hoch oder schalten auf einen anderen Sender um, was die Situation nur noch verschlimmert.


Die Bedeutung von beruhigenden und vertrauten Inhalten

Für Demenzkranke ist nicht Stille, sondern Ruhe und Vertrautheit besser geeignet. Langsame Bilder, sanfte Musik und Naturgeräusche helfen dem Gehirn, sich zu entspannen und sich auf etwas Beruhigendes statt auf etwas Überwältigendes zu konzentrieren.

Beispiele für demenzfreundliche Fernsehinhalte sind:

  • Naturszenen wie Wälder, Ozeane und Tiere
  • Vertraute Stadtansichten oder nostalgisches Filmmaterial aus früheren Jahrzehnten
  • Langsame Erzählung mit minimalem Dialog und einheitlichem Rhythmus
  • Musikalische oder erinnerungsfördernde Inhalte, die positive Emotionen auslösen

Das Ziel ist es, Stress abzubauen und das emotionale Wohlbefinden zu fördern. Diese Art von Programmen kann sogar zu Gesprächen anregen, da die Person möglicherweise Erinnerungen an das Gesehene oder Gehörte wachruft.

Nach Angaben des National Institute on Aging ist die Aufrechterhaltung emotionaler Ruhe der Schlüssel zur Verbesserung der Lebensqualität in der Demenzpflege. Ruhige Sehgewohnheiten können dazu beitragen, die abendliche Verwirrtheit zu verringern und den Schlaf zu verbessern.


Wie Pflegekräfte eine gesündere Betrachtungsroutine schaffen können

Wenn das Fernsehen zum Alltag Ihres Angehörigen gehört, kann es mit ein paar Anpassungen dennoch eine positive Erfahrung sein:

  1. Wählen Sie ruhige, vertraute Programme mit sanftem Tempo.
  2. Verringern Sie die Hintergrundgeräusche, indem Sie zusätzliche Bildschirme oder Radios ausschalten.
  3. Schauen Sie gemeinsam zu, um die Kinder zu beruhigen und ihnen unbekannte Szenen zu erklären.
  4. Planen Sie das Ansehen früher am Tag, um Unruhe vor dem Schlafengehen zu vermeiden.
  5. Ersetzen Sie überreizende Sendungen durch entspannende visuelle Inhalte wie Natur oder klassische Musik.

Diese kleinen Veränderungen können die Fernsehzeit von einer Quelle der Verwirrung in einen beruhigenden, gemeinsamen Moment verwandeln.


Warum Menta entwickelt wurde, um die Bildschirmzeit neu zu definieren

Menta wurde ins Leben gerufen, weil das herkömmliche Fernsehen für Menschen mit Demenz nicht geeignet ist. Die Plattform wurde von Experten entwickelt, um demenzfreundliche Videoerlebnisse zu bieten, die den Zuschauer beruhigen, trösten und sanft ansprechen.

Jedes Menta-Video zeichnet sich durch langsame Übergänge, sanfte Musik und Bilder aus, die niemals überwältigen. Von ruhigen Waldspaziergängen bis hin zu nostalgischen Szenen am Meer - das Ziel ist es, Ruhe auf den Bildschirm zu bringen und Familien dabei zu helfen, wieder sinnvolle Zeit miteinander zu verbringen.

Indem er Überstimulation durch Gelassenheit ersetzt, verändert Menta die Koexistenz von Fernsehen und Demenz.
Sie können diese Erfahrungen erkunden und mehr über die Wissenschaft dahinter erfahren unter mentatv.com.

Menta bringt Frieden und Trost für Ihre Lieben.

Menta bietet speziell für Demenzkranke entwickelte, beruhigende Videos, die völlig frei von auslösenden Szenen sind.

  • Beruhigende Inhalte, die helfen, Ängste abzubauen
  • Längeres, konzentrierteres Fernsehen im Vergleich zum herkömmlichen Fernsehen
  • Einfacher Zugriff über Apple TV, Android TV und das Internet