Demenz und Schlaf: Warum sich die Nächte oft unruhiger anfühlen

Älterer Mensch mit Demenz ruht nachts ruhig

Den Zusammenhang zwischen Demenz und Schlaf verstehen

Demenz und Schlafprobleme gehen oft Hand in Hand. Angehörige stellen häufig fest, dass ihr Angehöriger bei Einbruch der Dunkelheit unruhiger, verwirrter oder ängstlicher wirkt. Was als leichte abendliche Unruhe beginnt, kann sich zu Sundowning entwickeln, einem bekannten Symptom, bei dem Verwirrung und Reizbarkeit bei Sonnenuntergang zunehmen.

Dies geschieht, weil die Demenz die Gehirnregionen beeinträchtigt, die unsere innere Uhr, den so genannten zirkadianen Rhythmus, regulieren. Wenn dieser Rhythmus gestört wird, kann der Betroffene das Zeitgefühl verlieren, häufig aufwachen oder sogar nachts umherwandern.

Nach Angaben des National Institute on Aging sind diese Veränderungen des Schlafverhaltens nicht auf schlechte Gewohnheiten zurückzuführen, sondern darauf, dass die Demenz den Schlaf-Wach-Rhythmus des Gehirns verändert.


Warum Demenzpatienten nachts unruhiger werden

Es gibt mehrere Gründe, warum die Nächte für Menschen mit Demenz schwieriger werden.

  1. Gestörte biologische Uhr - Das Gehirn kann nicht mehr klar zwischen Tag und Nacht unterscheiden, was zu unregelmäßigem Schlaf führt.
  2. Weniger Licht und visuelle Hinweise - Dunkelheit kann Verwirrung stiften und Unsicherheitsgefühle auslösen.
  3. Reizüberflutung während des Tages - Zu viel Lärm, Fernsehen oder soziale Kontakte können am Abend zu Müdigkeit und Unruhe führen.
  4. Körperliche Beschwerden - Schmerzen, Nebenwirkungen von Medikamenten oder häufiges Wasserlassen können sie immer wieder aufwecken.
  5. Emotionale Not - Einsamkeit und Angst verstärken sich oft, wenn die Umgebung ruhig wird.

Diese Faktoren führen zu einer unruhigen Nacht, in der die betroffene Person möglicherweise auf und ab geht, nach ihr ruft oder versucht, das Haus zu verlassen. Für das Pflegepersonal kann dies eine der anstrengendsten Herausforderungen der Demenzpflege sein.


Wie sich schlechter Schlaf auf die kognitive und emotionale Gesundheit auswirkt

Schlaf ist wichtig für die Erholung des Gehirns. Wenn ein Demenzkranker ständig schlecht schläft, verschlimmern sich Symptome wie Gedächtnisverlust, Angstzustände und Verwirrtheit oft tagsüber. Dadurch entsteht ein Kreislauf, in dem Müdigkeit die Reizbarkeit erhöht, was wiederum das Einschlafen erschwert.

Studien der Alzheimer's Association zeigen, dass Schlafentzug auch die Bildung schädlicher Gehirnproteine wie Amyloid beschleunigen kann, die mit dem Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit in Verbindung gebracht werden.

Für Familien ist es von entscheidender Bedeutung, die Rolle der Ruhe für das emotionale Gleichgewicht zu erkennen. Eine ruhige Nacht führt oft zu einem ruhigeren Tag.


Wie Pflegekräfte den Schlaf verbessern können

Obwohl demenzbedingte Schlafveränderungen nicht vollständig verhindert werden können, können bestimmte Routinen und Anpassungen einen großen Unterschied ausmachen:

  • Legen Sie eine klare Tag-Nacht-Routine fest. Achten Sie auf einheitliche Weck- und Schlafenszeiten.
  • Erhöhen Sie den Tageslichtanteil. Natürliches Sonnenlicht hilft, die innere Uhr zu regulieren.
  • Vermeiden Sie Stimulanzien. Reduzieren Sie Koffein, Bildschirmzeit und lautes Fernsehen am Abend.
  • Halten Sie die Umgebung ruhig. Sanfte Beleuchtung und leise Hintergrundgeräusche fördern die Entspannung.
  • Verwenden Sie beruhigende Rituale. Das gemeinsame Hören von beruhigender Musik oder das Betrachten friedlicher Bilder kann signalisieren, dass es Zeit ist, sich auszuruhen.

Diese Schritte tragen zur Vorhersehbarkeit und Sicherheit bei, was besonders für Menschen wichtig ist, die bei Dunkelheit leicht die Orientierung verlieren.


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