Vergesslichkeit und Demenz verstehen
Vergesslichkeit und Demenz werden oft in einem Atemzug genannt, obwohl sie sehr unterschiedliche Dinge bedeuten. Jeder Mensch vergisst manchmal Dinge, und in den meisten Fällen ist dies eine normale Alterserscheinung und keine Krankheit. Man verlegt vielleicht seine Brille, vergisst einen Namen oder betritt einen Raum und weiß nicht mehr, warum man ihn betreten hat. Diese kleinen Lapsus gehören zum Leben und sind in der Regel kein Grund zur Sorge.
Wenn die Vergesslichkeit jedoch beginnt, das tägliche Leben zu stören oder Verwirrung zu stiften, kann sie auf etwas Ernsteres hindeuten, etwa eine leichte kognitive Beeinträchtigung oder eine beginnende Demenz. Den Unterschied zwischen normaler Vergesslichkeit und Demenz zu erkennen, kann den entscheidenden Unterschied ausmachen, wenn es darum geht, frühzeitig Hilfe zu erhalten.
Was ist normaler Gedächtnisverlust im Alter?
Wenn wir älter werden, verarbeitet und speichert unser Gehirn Informationen langsamer. Dadurch kann es schwieriger werden, sich an Details zu erinnern oder Multitasking zu betreiben. Beispiele für normale Vergesslichkeit sind:
- Gelegentlich vergisst er Termine, erinnert sich aber später an sie
- Verlegen von Haushaltsgegenständen wie Schlüsseln oder Telefonen
- Es dauert länger, neue Fähigkeiten oder Namen zu lernen
- Ablenkbarkeit bei Müdigkeit oder unter Stress
Menschen, die unter dieser Art von Gedächtnisverlust leiden, sind sich in der Regel ihrer Schwächen bewusst und können sich mit Notizen oder Erinnerungen darauf einstellen. Dieses Bewusstsein ist einer der größten Unterschiede zwischen Vergesslichkeit und Demenz.
Warnzeichen für Demenz
Im Gegensatz zum normalen Altern beeinträchtigt Demenz das Denkvermögen, das Verhalten und die emotionale Stabilität. Das National Institute on Aging erklärt, dass Demenz durch Schäden an den Gehirnzellen verursacht wird, die die Kommunikation zwischen den Zellen stören.
Häufige Warnzeichen für Demenz sind:
- Wiederholung der gleichen Fragen oder Vergessen der letzten Gespräche
- Sich an vertrauten Orten verirren
- Schwierigkeiten bei der Bewältigung von Rechnungen oder täglichen Aufgaben
- Vergessen von Wörtern, Namen oder Gesichtern
- Persönlichkeitsveränderungen wie erhöhte Reizbarkeit oder Apathie
Wenn diese Symptome fortbestehen oder sich verschlimmern, ist ärztliche Hilfe erforderlich. Ein frühzeitiges Eingreifen kann dazu beitragen, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen und die Lebensqualität zu verbessern.
Wann man wegen Gedächtnisverlust einen Arzt aufsuchen sollte
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Gedächtnisprobleme normal sind, überlegen Sie, wie oft sie auftreten und ob sie die Unabhängigkeit beeinträchtigen. Wenn die Vergesslichkeit die Sicherheit beeinträchtigt, z. B. wenn man den Herd anlässt oder vergisst, das Auto abzustellen, ist es Zeit, einen Arzt aufzusuchen.
Ärzte können kognitive Tests, MRT-Scans oder Blutuntersuchungen durchführen, um andere Ursachen wie Depressionen, ein Ungleichgewicht der Schilddrüse oder einen Vitamin-B12-Mangel auszuschließen. Das Führen eines kleinen Notizbuchs, in dem die Muster festgehalten werden, kann dem Ärzteteam helfen festzustellen, ob es sich um Vergesslichkeit oder Demenz handelt.
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